Was hat dich im Spitzensport immer wieder angetrieben, dranzubleiben - auch in Phasen, in denen es schwierig wurde?

„Das Wichtigste, um motiviert zu bleiben, ist ein Ziel – etwas, auf das man wirklich hinarbeiten will. Sonst fragt man sich irgendwann jeden Tag, wofür man das Ganze eigentlich macht.“

Reicht ein Ziel allein, oder braucht es noch mehr?

„Was dazukommt, ist die Gemeinschaft und das Teamgefüge. Man kann an etwas allein arbeiten, aber man ist trotzdem an ein Team gebunden. Ich finde es ganz arg wichtig, dass man lernt, gemeinsam am Strang zu ziehen & sich gegenseitig zu motivieren. Wenn man mal einen schlechten Tag hat, ziehen einen die anderen mit – man verfolgt trotzdem gemeinsam das Ziel.“

Wie hast du das mit deinen Trainern erlebt – war das eher ein hierarchisches Verhältnis oder ein Austausch auf Augenhöhe?

„Für mich war es sehr wichtig, mit den Trainern auf Augenhöhe zu sein und im Austausch zu stehen. Natürlich haben sie am Ende entschieden – aber es gab immer diesen Dialog: Wo können wir uns verbessern, wie kommen wir ans Ziel? Ich durfte meine Ideen einbringen, und wir haben gemeinsam beratschlagt.“

Was war dafür entscheidend?

„Vertrauen. Genau wie das Teamgefühl. Man zieht zusammen an einem Strang – und fährt nicht die Ellenbogen aus.“

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