Sonntagvormittag, mitten in Stuttgart. Die Leute stehen noch rum, dehnen sich, reden. Kein besonderes Programm, keine große Bühnenshow. Und trotzdem liegt etwas in der Luft, das sich sofort anfühlt wie: Das hier ist kein typisches Community Run Event.

Der Wings for Life World Run ist auf dem Papier ein CSR-Event. 100 % der Einnahmen gehen in die Rückenmarksforschung, wofür hunderttausende Menschen weltweit gleichzeitig starten. Das ist der offizielle Rahmen und er ist gut. Aber wer mal dabei war, weiß, dass der eigentliche Grund, warum man wiederkommt, ein anderer ist.

„Nichts verbindet so sehr wie gemeinsames Leiden. Die Stimmung hat einen motiviert, seine persönlichen Grenzen auszutesten.“ Emil nach satten 22,8 km

Es gibt keine Ziellinie im klassischen Sinne. Keinen Moment, auf den alle hinarbeiten. Stattdessen läuft man einfach nebeneinander, mit Fremden, länger als geplant, weil irgendjemand neben einem auch noch weiterläuft und das Catcher Car noch nicht in Sichtweite ist. Das klingt banal. Ist es aber nicht.

„Tausende Leute mit den unterschiedlichsten Leistungsniveaus kommen zusammen, um für etwas einzustehen, das viel größer ist als man selber.“ Johannes nach unglaublichen 19,3 km

Warum das trotzdem eine Investition wert ist, lässt sich belegen. Marken mit konsistenter Präsenz und aktiver Community wachsen laut einer Lucidpress-Studie im Schnitt um 23 % schneller als der Durchschnitt. Noch deutlicher wird es beim Blick auf die Kundenbindung: Wer Teil einer Brand Community ist, hat einen um 46 % höheren Lifetime Value: zahlt also nicht nur einmal, sondern bleibt. Das sind keine weichen Versprechen, sondern Zahlen, die in Budgetgesprächen standhalten. Community Building im sportlichen Kontext wird immer mehr zum wichtigen Erfolgsfaktor in der emotionalen Markenführung.

Wer keine Community hat, zahlt für jeden Kontakt neu. Aufmerksamkeit kaufen, Reichweite mieten, Kampagne starten und danach wieder von vorn. Marken mit echter Bindung müssen das seltener. Nicht weil sie besser werben, sondern weil ihre Leute für sie reden. Das Event ist dabei nicht das Ziel. Es ist der Anfang.

„Wie immer war der WFLR ein Highlight. Laufen verbindet einfach und es herrscht immer super gute Stimmung vor Ort. Es ist auch cool zu sehen dass auch das Event immer mehr an Zustimmung gewinnt und es immer mehr teilnehmende gibt.“

Virginia nach 10,0 km

„Es hat mir riesen Spaß gemacht, ein Teil des diesjährigen Wings for Life Run gewesen zu sein.
Es ist absolut inspirierend wie der Run es schafft so viele verschiedenen Menschen – unabhängig vom persönlichen Leistungsniveau und Alter – für den guten Zweck zu vereinen und das ganze weltweit.“

Max nach 17,7 km

„Der Wings for Life Run gestern in Stuttgart war echt ein mega Erlebnis. Die Stimmung war von Anfang an richtig gut und überall waren motivierte und gut gelaunte Leute. Dadurch hat das Laufen nochmal mehr Spaß gemacht und man hat sich gegenseitig richtig gepusht. Einfach ein richtig cooler Vibe und ein Event, das man nicht so schnell vergisst.“

Luca nach 16,4 km

86,2 km

Zusammen gelaufen.
An einem Sonntag.
In Stuttgart.

Virginia · Johannes · Max · Emil · Luca

Wir nehmen die Erkenntnis dieser sportlichen Experience mit zurück in unsere Arbeit und feilen weiter am Matchplan für das Thema: Wie baut man als Marke heute echte Verbindung auf?

Wenn euch das beschäftigt. Sprecht mit uns.

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