Was tun Athlet:innen nach ihrer aktiven Karriere?
Unabhängig von den Beweggründen zum Karriereende stellt sich für Athlet:innen die Frage: Was kommt danach? Wie kann weiterhin die Leidenschaft einen großen Teil des Lebens einnehmen und gleichzeitig eine finanzielle Stabilität gegeben sein?
Die sportliche Karriere ist nach der aktiven Wettkampfphase noch lange nicht vorbei – das weiß auch Chantal. Ein Einstieg in das unternehmerische Umfeld kann sowohl für Unternehmen und deren Mitarbeitenden als auch für ehemalige Sportler:innen selbst eine große Bereicherung sein. Zwei Ansätze verdeutlichen dies – SSM unterstützt sowohl Athlet:innen als auch Unternehmen in beiden Fällen:
1) Inaktive Athlet:innen als mitarbeitende in Unternehmen
Viele Athlet:innen üben bereits während der aktiven Phase eine Anstellung in einem Unternehmen, oder oftmals bei der Bundeswehr aus. Während dieser aktiven Phase lernen Athlet:innen Unternehmen bereits kennen, meist während Sponsorship-Aktivitäten. Beide Seiten sehen, welche Mehrwerte sie voneinander haben können und vor allem Spitzensportler:innen selbst merken, wo sie sich wohl fühlen und wo sie selbst einen Mehrwert leisten können.
Motivation, Ehrgeiz, selbstverständliches Streben nach effizienten Umsetzungswegen und Präzision – Athlet:innen besitzen wertvolle Eigenschaften, welche durch, wie wir es übergreifend nennen, Employer Sports Branding, an Kolleg:innen intern während der Zusammenarbeit weitergegeben werden können. Der Wissenstransfer „Spitzensport – Business“ ist vielen Athlet:innen bewusst. Neben einer Festanstellung begeben sich viele Athlet:innen auch in die unabhängige Rolle des Beraters für Unternehmen und deren Mitarbeitenden; beispielsweise durch Trainings oder Vortragsformate zur Wissensvermittlung.
2) Inaktive Athlet:innen als Markenbotschafter
Sympathiefaktoren und Reichweite erlangen Athlet:innen durch gezielte Kommunikation in Medien und, vor allem, durch den sportlichen Einsatz, bereits während der aktiven Phase. Diese einmalige und sehr positive Assoziation kann nicht nur der Motivation der Sporttreibenden selbst dienen, sondern auch Marken nützlich sein. Während dieser aktiven Phase bauen sich Athlet:innen eine eigene Marke auf, welche sehr geprägt von der eigenen Laufbahn, den eigenen Werten und sportlichen Leistungen ist.
Die Marketingwelt zeigt viele Möglichkeiten für Marken auf, sich Reichweite, Sympathie und Bekanntheit zu verschaffen; dabei gibt es kurzfristige und langfristige Wege, die meist effizienter und wirksamer sind. Es ist, aus unternehmerischer Perspektive betrachtet eine strategische Grundentscheidung, eine langfristige Zusammenarbeit mit Athlet:innen als Markenbotschafter:innen einzugehen: Botschafter:innen und Unternehmen treten in unterschiedlichen Umfeldern gemeinsam auf bzw. werden durch den Botschafter kommunikativ vertreten. Langfristig werden diese beiden Partner miteinander assoziiert und Werte transferiert, weshalb die Entscheidung für oder gegen eine enge Zusammenarbeit von beiden Seiten, sinnvoll durchdacht und entschieden werden sollte.
Sowohl die aktive Athletenkarriere als auch die Karriere danach, ist eine sehr individuelle Entscheidung. Spitzensportler und Olympiasieger Thomas Röhler beispielsweise denkt bereits während der Karriere vor und hat zur Erfüllung seiner zweiten Leidenschaft, der Nachhaltigkeit, durch langfristig geschäftliches Denken bereits während seiner aktiven Karriere ein Unternehmen gegründet, als zweites Standbein
Ein weiteres Beispiel ist Spitzensportlerin Chantal Laboureur, die bereits über das Ende der Karriere nachgedacht hat:
„Insgesamt habe ich 15 Jahre professionell Beachvolleyball gespielt. Man muss auf viel verzichten, aber bekommt auch extrem viel zurück. Ich kann aber nun meine privaten Bedürfnisse jetzt aber nicht mehr weiter hintenanstellen. Die Olympia-Qualifikation geht nächsten Winter los und wenn man sich erst dann in dieser Phase von seinem Spielpartner trennt, ist das richtig doof. Auch für die Trainer – da hängt ein ganzes Team dran und deswegen muss man jetzt die Entscheidung treffen, wann der Beste Zeitpunkt ist mit dem Spitzensport aufzuhören. Sarah hat jetzt noch die Chance mit Anna die Qualifikation anzugehen – da drücke ich natürlich die Daumen!“
SSM begleitet Athlet:innen und Unternehmen auf ihrer sportlichen Reise – mit einer Menge athletischer Motivation und Leidenschaft den Transfer zwischen Sport und Business sinnvoll und nachhaltig zu gestalten.
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