Female Empowerment bedeutet für mich Freiheit und Selbstvertrauen.
Viele Situationen haben mir Selbstvertrauen gegeben – vor allem jene, in denen ich unter Druck Verantwortung übernehmen musste: ein entscheidendes Spiel, das Kapitänsamt in wichtigen Momenten.
Jedes Mal, wenn ich Angst oder Zweifel überwunden und abgeliefert habe, ist mein Selbstvertrauen gewachsen. Aber nicht nur Siege zählen: beständiges Training, das Vertrauen meiner Trainer:innen und Mitspielerinnen und das Lernen aus Rückschlägen haben mich ebenso stark gemacht. Zu wissen, dass ich mit Widrigkeiten umgehen kann, ist für mich genauso wertvoll wie jeder Triumph.
Empowerment im Team beginnt für mich mit Vertrauen.
Ein starkes Team entsteht für mich, wenn jede Stimme gehört, jede Rolle geschätzt und Vertrauen gelebt wird.
Als Kapitänin habe ich auf offene Kommunikation gesetzt, Feedback gefördert und darauf geachtet, dass sich jede Spielerin wichtig fühlt – unabhängig davon, ob sie in der Startformation stand oder nicht.
Empowerment heißt für mich auch, mit gutem Beispiel voranzugehen, mich verletzlich zu zeigen, wenn es nötig ist, und die Stärken anderer zu feiern. In einem wirklich starken Team heben wir uns gegenseitig hoch, statt um Aufmerksamkeit zu konkurrieren.
Meine Grenzen sind meine Lehrer.
Physische und mentale Grenzen habe ich oft erlebt – besonders in langen Saisons oder Phasen des Selbstzweifels. Ich habe gelernt: diese Grenzen anzuerkennen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke.
Ehrlichkeit zu mir selbst, die Arbeit mit meiner Therapeutin, das Vertrauen in mein Umfeld und der Fokus auf das, was ich kontrollieren kann, helfen mir, damit umzugehen. Erholung, Regeneration und mentales Training sind für mich genauso wichtig wie körperliches Training. Grenzen können Lehrer sein – sie fördern Wachstum, Resilienz und Bodenhaftung.
Learnings, die zum Nachdenken bewegen:
1. Empowerment beginnt mit Selbstvertrauen, wächst aber erst richtig, wenn Chancen und Anerkennung gleich verteilt sind.
2. Wahres Selbstvertrauen bedeutet, Ängste zu überwinden, dranzubleiben und sich selbst zu vertrauen – nicht nur zu gewinnen.
3. Ein selbstbewusstes Team teilt das Rampenlicht, würdigt jede Rolle und führt durch Vorbild.
4. Wer seine Grenzen erkennt und respektiert, gewinnt Stärke und Widerstandskraft.
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